Heike Danker - Persönliches über mich

Yoga

1969 in Berlin geboren, Mutter 3er Söhne, verheiratet, Krankenschwester und ehemalige Geschäftsführerin in einem Familien- unternehmen. Zeit war ein Fremdwort, mein Leben erfolgte oftmals auf der Überholspur, Ausgebrannt sein war ein vertrauter Begleiter. Irgendwann war klar so möchte ich nicht weiter machen.
Eine Freundin schenkte mir vor Jahren eine Yoga DVD - und ich begann, zunächst vor dem Bildschirm, erste Yogaübungen zu absolvieren, stets voller Kraft und mit einer gewissen Verbissenheit. Was mir dort über das Atmen erzählt wurde verstand ich lange Zeit nicht. Jahre später erfuhr ich, dass es in Deutschland Yogazentren gäbe. Schnell war ein YogaLehrer-Vorbereitungskurs gebucht. Ich erinnere mich gut an meine innere Empörung bei den dortigen Yogastunden- waren diese doch mitnichten anstrengend oder gar schweißtreibend. Erst im Laufe dieses Kurses erschloss sich mir das wunderbare Geheimnis des Atems, die Verbindung mit dem eigenen inneren Sein, das Verschmelzen von Bewegung und Atmung, das Eintauchen und Erleben von absoluter Harmonie und Einheit- zumindest für kurze Augenblicke.

Und ziemlich schnell stand mein Entschluss fest: ICH WERDE YOGALEHRERIN. An eigenes Unterrichten dachte ich dabei zunächst noch nicht, ich wollte einfach alles darüber wissen- wirklich ALLES! Heute arbeite ich zwar noch immer viel, jedoch deutlich kontrollierter und weniger im Akkord. Nebenbei gebe ich Yogastunden für dich, für Suchende, für Gestresste- für alle, die sich ausprobieren wollen.

Was mich bewegt

Da bin ich nun! Nach zwei wirklich intensiven Jahren der Yogalehrerausbildung gelingt es mir nun zunehmend mehr, mich dem Hamsterrad des Lebens zu entziehen - nicht immer aber eben immer öfter. Heute weiß ich, Yoga hat mich ein Stück weit gerettet.
Mit zunehmendem Fortschreiten meiner Ausbildung wurde mir klar- ich WILL Yogastunden geben. Anderen Suchenden, Vielarbeitern, Gestressten, dem Hamsterrad-nicht-entrinnen-Könnenden durch die Kraft des Yoga wieder ein Hauch von Lebensqualität, von DaSEIN's- Sinn (ich weiß, dieses Wort gibt es nicht) geben, ein bisschen Ruhe und Harmonie- und wenn es nur für die Zeit des Unterrichtes ist.

Dankbarkeit

Zu allererst sei meiner Familie gedankt, für die diese Veränderung in und mit mir sicher nicht immer leicht zu ertragen war. Ich liebe euch.

Mahadev und Kay - ihr seid phantastische Yogalehrer - was ich von euch lernen durfte ist ein Geschenk.

Dank auch an meine MitYoginis - es war eine wunderbare, intensive und erfahrungsreiche Zeit - ich schätze den Kontakt zu euch sehr.

Die Menschen, die sich auf den Weg gemacht haben um YogaVidya zu gründen - ihr habt Großartiges geschaffen! Dafür danke ich euch von ganzem Herzen!


Danke auch an all diejenigen, von denen ich auf die eine oder andere Art und Weise lernen durfte und künftig lernen werde, Dank auch für den Spiegel, den ihr mir vorhaltet.